Die optimale Lagerung verschiedener Gemüsesorten wirkt sich nicht nur auf die Vitamine aus, sondern auch auf den Geschmack. Wir verraten dir, wie dein Gemüse frisch und knackig bleibt.

Vorratshaltung

Am besten kaufst du dein Gemüse, je nach Bedarf, eher in kleinen Mengen. So vermeidest du Abfall und hast dennoch einen knackigen Vorrat für frische Salate oder andere Gerichte lagernd.

Beim Einkauf solltest du auf einige Regeln achten. Denn nicht jedes Gemüse fühlt sich in kühler Umgebung wohl. Bei Kälteeinwirkung spielen sich in Lebensmitteln komplexe Prozesse ab. Dies führt dazu, dass die Zellmembran bestimmter Gemüsesorten unter Umständen geschädigt wird. Das Gemüse verliert dann an Aroma, das Fruchtfleisch verfärbt sich bräunlich und verändert auch seine Konsistenz.

Was darf daher nicht in den Kühlschrank?

Gehörst auch du zu den Menschen, die Tomaten im Kühlschrank aufbewahren? Um das Aroma vollständig zu erhalten, solltest du das ändern. Die roten Früchte stammen nämlich ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und haben es daher gerne warm. Unter kalten Bedingungen verlieren Tomaten ihren Geschmack und werden mehlig. Lagere sie deshalb ganz einfach in einer Gemüseschale in deiner Küche. Auch Gurken und Paprika fühlen sich im Kühlschrank nicht wohl. Sie sind ebenfalls sehr kälteempfindlich. Bewahre auch dieses Gemüse bei Raumtemperatur auf.

Werden Tomaten bei Raumtemperatur gelagert, behalten sie ihr Aroma und ihre Nährstoffe.

Gut zu wissen:

Gurken vertragen sich nicht mit ethylenhaltigen Obst- und Gemüsesorten, wie Äpfeln und Tomaten. Sie verbreiten ein Reifungsgas, das Gurken gelb und bitter macht. Lege sie deshalb nicht unmittelbar nebeneinander in eine Schale.

Bei Kartoffeln sieht es ähnlich aus. Hast du diese schon einmal im Kühlschrank aufbewahrt? Dann hast du wahrscheinlich schon bemerkt, wie schrumpelig sie dadurch geworden sind.

Ab in den Kühlschrank!

Im Gegensatz zu den erwähnten Sorten, mag es das folgende Gemüse kühl. Heimische Gemüsesorten wie Kohl, ChinakohlSellerie samt Stangensellerie fühlen sich im Kühlschrank wohl. Denn bei Temperaturen unter 8 Grad sind die Vitaminbomben deutlich länger haltbar. Die Vitamine und Nährstoffe bleiben durch die kühlen Bedingungen erhalten und das Gemüse bleibt länger frisch.

Heimisches Gemüse wie Stangensellerie soll im Gegensatz zu Tomaten kühl gelagert werden.

Auch Blattsalate mögen es kühl. Dazu zählen beispielsweise Feldsalat und Rucola. Weitere bekannte Gemüsesorten wie Blumenkohl, Brokkoli, Erbsen und Mais sollten ebenfalls einen Platz im Kühlschrank finden. Möhren bzw. Karotten warten am liebsten in der Gemüselade des Kühlschranks, bis sie verspeist werden. Kaufst du Bundmöhren, schneidest du vor der Lagerung am besten das Grün ab. Es entzieht den Möhren nämlich ihre Feuchtigkeit.

Spargel hat es gerne kühl, dunkel und feucht. Wir empfehlen dir, den Spargel in ein befeuchtetes Tuch zu wickeln. So hält er cirka 3 Tage im Kühlschrank.

Blumenkohl und Salat werden im Gegensatz zu Tomaten im Kühlschrank gelagert.

Aroma-Tipp

Willst du dein Gemüse roh essen, nimm es eine halbe Stunde zuvor aus dem Kühlschrank, damit es sein Aroma richtig entfalten kann.


Unser Fazit

Heimische Gemüsesorten bevorzugen unterschiedliche Temperaturen. Achte auf die richtige Lagerung und sorge für mehr Frische.