Diesmal haben die facettenreichen Aromen aus Indien meine Küche und meinen Speiseplan bereichert: Probiere auch du das pikante Kartoffelcurry mit Spinat und vielen köstlichen Gewürzen!

Heute möchte ich ein herzhaftes Gericht kochen, das satt macht, Energie gibt und kein Fleisch enthält. Ich öffne go4health à la carte und wähle die Zutaten „Kartoffeln“, „Zwiebel & Knoblauch“ und „Tomaten“ aus. Und siehe da: Eine Reihe an köstlichen Rezeptvorschlägen poppt für mich auf! Ich entscheide mich für das Kartoffelcurry mit indischem Spinat. Es enthält viele feurige Gewürze, die den Stoffwechsel anregen – darunter Garam Masala, Kurkuma, mein geliebter Koriander, Chili und Ingwer. Das kann nur lecker werden!

Kartoffelcurry: Viele Nährstoffe für die Herzgesundheit

Kartoffeln sind jetzt die richtige Hauptzutat für mich: Schließlich möchte ich in den nächsten Tagen mein Lauftraining intensivieren – da kommen komplexe Kohlenhydrate aus den Kartoffeln für lang anhaltende Energie gerade richtig. Die gelben Knollen bestehen zu 78 Prozent aus Wasser, zu 16 Prozent aus Kohlenhydraten, zu zwei Prozent aus Ballaststoffen und zu zwei Prozent aus Eiweiß. Der hohe Kaliumgehalt ist gut für die Herzgesundheit. Vitamin C stärkt das Immunsystem und schützt vor freien Radikalen.

Der Spinat in diesem Kartoffelcurry enthält zwar sehr wenige Kalorien, dafür umso mehr Beta Carotine sowie Lutein, die umgewandelt als Vitamin A das Auge und die Sehkraft stärken. Das grüne Gemüse punktet ebenso mit einem hohen Kaliumgehalt.

Indischer Spinat wird übrigens auch Malabarspinat genannt und kann wie normaler Spinat verwendet werden. Er schützt vor Herz- und Kreislaufbeschwerden und hilft sogar, Demenz und Alzheimer vorzubeugen!

Die Cocktailtomaten sind – genau wie Kartoffeln und Spinat – wertvolle Kaliumlieferanten und noch dazu kleine Vitaminbömbchen: Sie enthalten Vitamin A, B1, B2, C und E, was unter anderem diverse Anti Aging-Prozesse im Körper fördert, das Herz stärkt und bei der Krebsvorbeugung unterstützt.

Jedes ausgewogene Gericht – wie auch dieses Kartoffelcurry – enthält ein gutes Maß an gesundem Fett. Das Kartoffelcurry werde ich heute mit Bio-Erdnussöl der steirischen Ölmühle Fandler kochen: Das kaltgepresste Erdnussöl enthält etwa 44 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren und etwa 37 Prozent einfach ungesättigte Fettsäuren und kann damit zweifellos unter die gesündesten Speisefette gereiht werden. Erdnussöl kann dazu beitragen, hohen Blutdruck und den Cholesterinspiegel zu senken. Und: Der Gehalt von 23 mg Vitamin E pro 100 ml stärkt außerdem das Immunsystem und schützt vor freien Radikalen. Auch die Vitamine B1, D und K tun gut – sie stärken unter anderem das Nervensystem und die Knochen.

Erdnussöl bringt intensives Nuss-Aroma für das Kartoffelcurry

Dann mal los: Für das Kartoffelcurry gare ich 400 Gramm Kartoffeln in Salzwasser. Inzwischen bereite ich das Gemüse vor: 400 Gramm Cocktailtomaten schneide ich für das Kartoffelcurry in Viertel und 250 Gramm indischen Spinat zerkleinere ich in mundgerechte Stücke. Dazu hacke ich eine Zwiebel, eine Chilischote und zwei Knoblauchzehen klein. Anstatt der Chilischote kannst du übrigens auch Chilipulver verwenden. Ein frisches Stück Ingwer schäle ich ebenso für das Kartoffelcurry und reibe es klein.

Kartoffelcurry mit indischem Spinat gibt Energie ganz ohne Fleisch.

Inzwischen sind die Kartoffeln fertig. Ich lasse sie auskühlen, um sie dann zu schälen und in Würfeln zu schneiden. Jetzt gebe ich für das Kartoffelcurry zwei Esslöffel Fandler Erdnussöl in einen Topf. Schon beim Öffnen der Flasche strömt das unglaublich intensive Aroma von Erdnüssen in meine Nase. Herrlich, wie dieses tolle Öl duftet! Ich brate zuerst die Zwiebel- und Knoblauchstücke im Fandler Erdnussöl an. Dann menge ich alle Gewürze für das Kartoffelcurry unter: Garam Masala, Kurkuma, Koriander, Chili und Ingwer.

Anschließend folgen die Cocktailtomaten, die ich für etwa zwei Minuten mitbrate, um das ganze Gemisch mit etwas Gemüsebrühe abzulöschen und aufzugießen. Jetzt wird alles für etwa 15 Minuten gekocht. Dann kommen, für weitere fünf Minuten, die gewürfelten Kartoffeln dazu.

Zum Schluss ist der Spinat an der Reihe: Diesen hebe ich einfach nur unter das fertige Kartoffelcurry, ohne ihn zu kochen!
Jetzt richte ich das Kartoffelcurry auf Tellern an und dekoriere mit Cocktailtomaten. Die Geschmacksprobe hat das Kartoffelcurry mit indischem Spinat sofort bestanden: Die Kombination aus milden Kartoffeln und zartem Spinat, zusammen mit dem Feuer der Chili und des Ingwers sind eine würzige Basis dieses Gerichts. Dazu kommt der starke und intensive Geschmack von Kreuzkümmel und Curry aus dem Garam Masala, der dem Kartoffelcurry einen aromatischen Kick verleiht.

Hier geht’s zum Rezept!


Unser Fazit

Das Kartoffelcurry mit indischem Spinat ist ein nährstoffreiches Power-Gericht, das langanhaltend Energie verleiht.