Kürbis wurde schon vor 10.000 Jahren angepflanzt und verspeist – und schmeckt auch heute noch herrlich. Was den Kürbis so gesund macht und wie du ihn geschmackvoll zubereitest, erfährst du hier.

Hokkaido, Spaghetti, Butternuss und Bischofsmütze: Wie viele Kürbissorten hast du schon probiert? Nutze die Kürbiszeit, denn Kürbis hat kulinarisch einiges zu bieten und bringt gleichzeitig auch viele Vorteile für deinen Körper und deine Gesundheit.

Das macht Kürbis so gesund

Kalorienarm:

Aufgrund des hohen Wasseranteils enthalten 100 Gramm Fruchtfleisch nur 25 Kalorien. Das macht den Kürbis zum wahren Schlankmacher.

Carotinoide:

Das enthaltene Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A, gibt dem Kürbis seine gelborange Farbe, schützt deine Zellen und wirkt krebshemmend.

Ballaststoffe:

Durch seinen hohen Faseranteil dient der Kürbis als hervorragende Ballaststoffquelle. Kürbisgerichte sind daher verdauungsfördernd und unterstützen gleichzeitig auch deine Darmgesundheit.

Kalium, Kalzium, Zink:

Kürbis ist reich an Kalium, Kalzium und Zink, weist aber einen niedrigen Natriumgehalt auf. Dadurch wirkt er entwässernd und harntreibend.

Antioxidantien:

Vor allem Kürbissorten mit orangefarbenem Fruchtfleisch haben einen hohen Anteil der antioxidativ wirkenden Vitamine C, E und A. Diese wirken als Zellschutz und unterstützen deinen Haut- und Fettstoffwechsel.

Essbar oder nicht?

Einen essbaren Kürbis erkennst du an seinem neutralen, aromatischen oder süßlichen Geruch und Geschmack.

So verwendest du die verschiedenen Kürbissorten: 

  • Hokkaido: in der Kürbissuppe, als Kürbis im Ofen oder im Chutney
  • Butternuss: für überbackene Kürbisrezepte, als Püree oder für die Kürbissuppe
  • Bischofsmütze: als Ofenkürbis oder in der Suppe
  • Spaghettikürbis: als kalorienarmer Nudelersatz mit einer Sauce deiner Wahl
  • Muskatkürbis: in der Suppe, als Püree oder Chutney, aber auch als Backzutat für Süßes

Zierkürbisse sind nicht zum Verzehr geeignet, da der enthaltene Giftstoff Cucurbitacin – der sehr bitter schmeckt – Übelkeit, Erbrechen und Magenkrämpfe verursacht.

Kürbis lagern: Darauf kommt es an

Dank seiner guten Lagerfähigkeit hält sich der Kürbis bis in den Winter. Am wohlsten fühlt er sich bei 10 bis 14 °C in einem gut durchlüfteten Keller. Dort bleibt der Kürbis einige Monate lang frisch. Mache vor der Verarbeitung den Klopftest: Klingt er hohl und hat einen verholzten Stiel, ist er bereit, verspeist zu werden.

Außerdem lässt sich Kürbis einfrieren. Überlege dir davor, wofür du den Kürbis später verwenden willst: Für eine Kürbistarte frierst du den Kürbis am besten in geraspelter Form ein, für einen Ofenkürbis in mundgerechten Stücken. So hält sich der Kürbis bis zu 6 Monate lang im Gefrierfach.

Kürbis kochen: So geht’s

Schneide den Kürbis vor der Zubereitung in zwei Hälften oder in grobe Stücke. Schabe die Fasern und Kerne im Inneren nun ganz einfach mit einem Esslöffel aus. Schäle die groben Stücke danach mit einem Gemüseschäler und verarbeite sie zu einem der folgenden köstlichen Kürbisgerichte: